Klettern: Freizeitsport mit Adrenalinkick

Wandern ist ja schön und gut, aber irgendwie schockt das auch nicht mehr so richtig. Du willst höher hinaus, am liebsten an den richtig steilen Felswänden hochkraxeln. Auf den Spuren Reinhold Messners unterwegs zu sein ist aber nichts für unsportliche Menschen mit Höhenangst. Wenn Du richtig Klettern lernen willst, solltest Du Dir definitiv professionelle Unterstützung und Beratung suchen. Am besten probierst Du Dich zuerst einmal im Bouldern, als Indoor-Climbing. Dort wirst Du Dich verschiedenen Herausforderungen gegenüber gestellt sehen.

Beginne ruhig erstmal beim Anfänger Parcours und arbeite Dich buchstäblich jedes Mal ein Stückchen höher. Anfänger unterschätzen oft die enorme Last, die der ganze Körper beim Klettern tragen muss. Wenn Du Dich bei den ersten Kletterpartien vorwiegend mit den Armen hochgezogen hast, wirst Du das sehr bald merken, denn hier werden Muskelpartien beansprucht, die Du im Alltag eher selten brauchst. Außerdem solltest Du auf jeden Fall auch Deine Beine bis hin zu den Füßen trainieren, die Muskeln dort brauchst Du nämlich ebenso dringend, um Dich an der Felswand zu stabilisieren und weiter entfernt gelegen Boulder erreichen zu können.

Fange klein an, wenn Du sicher hoch hinaus willst

Bist Du in der Boulderhalle erst einmal geübt genug, dass Dich auch die schweren Strecken nicht mehr schocken, probiere es mal mit einem Besuch im Klettergarten.

Klettern im kleinen Rahmen (schließlich fängt jeder mal klein an) als Training für die ganz Kleinen – Eine Boulderwand auf einem Kinderspielplatz.

Hier wirkt sich zum einen das Training Deiner „Klettermuskulatur“ sicher bereits positiv aus und außerdem wirst Du Deine Höhentauglichkeit unter Beweis stellen können. Die Sicherungssysteme in solchen Freizeiteinrichtungen ähneln oftmals denen, die Du auch beim Klettern an/in Felswänden brauchen wirst. Absolut absturzsicher kannst Du dann aus zehn Metern Höhe (wahlweise auch mehr) auf Welt unter Dir hinunterschauen. Höhenangst hin oder her: Das ist schon ganz schön hoch und wenn Du von einer Felswand dieser Höhe schlecht gesichert abstürzt, brichst Du Dir sicher einige Knochen. Dessen musst Du Dir bei aller Liebe zu diesem Hobby immer bewusst sein. Niemals die Gefahr unterschätzen, denn nur dann kannst Du das wahnsinnige Freiheitsgefühl auf dem Gipfel des Berges, den Du erklimmen wirst, wirklich vollauf genießen.